About

Asphalt Tiger bewegt sich besonders gern in der ungeteilten Welt des Alltags. „Asphalt Tiger“: „tigert“ immer auf heißen Sohlen, immer abgebrannt, durch den „Dschungel der Städte“ (Ricky Shayne, 1974, Ariola 13 170 AT). Über glühend heißen Asphalt. Bestellt sich ein Hotdog und beißt auf Granit. Tiger ist immer nah dran am Boden der Realität. – Jeder Satz vom Asphalt Tiger ein Bodensatz also? – Genau! So kann man das sagen!

Am liebsten ist Tiger an den Rändern. Stadtrand, Brache, Sumpf. Bahnsteige der Berliner Verkehrsgesellschaft. Krumme Pfade, schiefe Bäume, Gestrüpp, Beton. Tiger geht am Rande der Hochhäuser, mitten auf der Straße. Tiger läuft sich die Hacken schief, um da anzulangen,  wo ein Industrieschornstein ausgeraucht hat und gerade umfällt. Wo halt was los ist! Luftverschmutzung, Smog, Abgase: GETTING HIGH ON AIR POLLUTION!

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Wer dem Asphalt Tiger schreiben will, schreibe bitte an asphalttiger  <at> „protonmail“ Punkt „com“!

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Falls ich unwissentlich jemandes Urheberrecht verletzt haben sollte: Einfach Bescheid sagen, dann nehme ich das „vom Netz“. Man kann über alles reden, dazu braucht es keine Anwälte, eine kurze mail: geht viel schneller. Wenn sich jemand ungerecht behandelt fühlen sollte o.ä.: desgleichen.

Keinesfalls bin ich bestrebt, mir mit Worten, Abbildungen und Fotos auf meinem Blog fremder Leute Leistung anzueignen. Ich halte es aber für notwendig, ab und an einen kulturellen oder metakulturellen Kommentar zur Lage der Welt zu liefern, damit die Erde schöner wird.

Für die Inhalte verlinkter Seiten bin ich nicht verantwortlich, sondern allein die Betreiber_innen der verlinkten Seiten. Rechtswidrige Inhalte konnte ich zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennen, und niemand kann verlangen, dass ich inhaltliche Veränderungen im weiteren Zeitverlauf überprüfe (cf. Kurt Schwitters (1923): Auguste Bolte). Ich verlinke zu Demonstrations- und Dokumentationszwecken, um zu zeigen und zu beweisen: So schön, so seltsam, so hässlich, so abgrundtief schlecht – aber auch so wunderbar kann die Welt sein!

Asphalt Tiger ist nicht mit allen einer Meinung. Der Mensch ist immer noch ein Rätsel. Asphalt Tiger distanziert sich aber ausdrücklich von allem Formen von Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Klassismus, Nationalismus. Außerdem: Keinen Fußbreit den Marktradikalen, den Gewalttätern mit Schutzschild, Helm und Knüppel, den Datenkraken, Wasserwerfern, Waffelhändlern und allen anderen Extremisten, die die freiheitlich demokratische Grundordnung zerstören!

Peace!

2 Antworten zu About

  1. marcuskluge schreibt:

    Ricky Shayne spielt in meinem Xanadu-Roman auch eine kleine Rolle. 1973 in einer Disco in Berlin:
    „Beaky schaut sich um und überlegt, wen er ansprechen soll. Der Barmann stellt ihm die Cola hin und verlangt eine Mark. Beaky sucht die Münze aus der Tasche und bevor er bezahlt, fragt er: „Sag mal, weißt du, ob hier jemand Pulver verkauft?“
    „Geh mal zu dem Kleinen mit der braunen Lederjacke.“
    Er zeigt in Richtung der D.J. Kanzel. Dort stehen ein größerer und kleiner Mann.

    „Send me dead flowers to my wedding
    Send me dead flowers by the mail.
    And I won’t forget to put roses on your grave.“

    Der größere Mann sieht wie Ricky Shayne aus. Konnte es sein, dass der ehemalige Schlagerstar in so einem Schuppen rumhing? Na ja, er hatte Ricky Shayne mal in Ilja Richters „Disco 72“ gesehen. Da sah er ziemlich breit aus. Beaky dachte oft wenn er Prominente im Fernsehen oder auf Fotos sah, dass diese auf Drogen wären. Der Sänger war bleich gewesen, wirkte irgendwie steif und sang Playback. Das wurde sehr deutlich als er, ungefähr in der Mitte des Songs, das Mikrofon bis auf die Höhe seines Gürtels sinken lies und völlig vergaß es wieder vor den Mund zu halten. Jetzt sieht er allerdings frisch und wach aus. Der kleinere Mann nicht, er fährt sich mehrfach mit der Hand ins Gesicht und reibt darin herum. Eine typische Junkie-Geste. Ja, das könnte sein „Mann“ sein. Der D.J. spielt nun „Break On Through“ von den Doors.“

    • Asphalt Tiger schreibt:

      72 … 73 … 74!
      „Im Dschungel der Städte“ von Ricky Shayne ist von 1974! Der Mann musste aus Erfahrung singen, und sicherlich mehr aus den Erfahrungen in der Disco 1973 als aus den weiter zurückliegenden bei „Disco 72“.
      Ob es jedoch wirklich Ricky Shayne war, den Beaky gesehen hat, werde ich wohl erst erfahren, wenn ich den Xanadu-Roman in Händen halte …
      Ilya Richter habe ich erst vor drei, vier Jahren über den Helmholtz-Platz in Prenzlauer Berg schlendern sehen. Ein seltsamer Tag: Kurz vorher war ich auf der Straße mit einem Fremdenlegionär ins Gespräch geraten, der – Hemd hoch – mir seine mehrfachen Einschusslöcher im Oberkörper zeigte, kurz danach lief ich einige Meter, „Aber Aber Aber“ japsend, mit den Bullen und Journalisten mit, die in ein Asia-Restaurant rannten: Razzia …
      Sonst passiert ja in Prenzlauer Berg jahrelang gar nichts.
      Ilya Richter sah übrigens auch sehr frisch und wach aus, was mich sehr gefreut hat!
      Viele Grüße
      Asphalt Tiger

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