Gute Musik: Giorgio Murderer

Vid. Noch ein bisschen gute Musik. Als Asphalt Tiger letztens Murderer entdeckt hat, hat er ratlos in seinem Kopf gekramt. Klar: Giorgio Murderer!

Asphalt Tiger kann bei Konzertvideos viel lernen. Zum Beispiel den Unterschied zwischen Hardcorepunk- und Punk-Konzerten. Bei letzteren sind die Pausen zwischen den Songs länger, weil alle zwischendurch immer wieder aus Bierdosen trinken müssen. Man kann die vielen Bierdosen im Video gar nicht zählen! Wenn man einmal darauf achtet, fällt es einem auf. Manche Pausen sind so lang, dass die Leute im Publikum ausgiebig gähnen müssen (z.B. der Mann am linken Bildrand, Minute 8:15 ff). Das passiert beim Hardcore nicht so (und kommt wohl vom Bier).

Ansonsten muss Asphalt Tiger auch bei Giorgio Murderer an Cowboys denken. Das ist so, wenn sich das Bild zwischendurch immer wieder in Schlieren auflöst: eine Phänomenologie der schläfrigen Wahrnehmung von Cowboys, vermutet Asphalt Tiger, wenn sie auf erschöpften Kamelen und durstig auf die nächste Oase zureiten, aber vielleicht ist das auch eine Fata Morgana und es gibt dort keine kühlen Getränke mehr. Ob das so ist, weiß man erst, wenn man da ist.

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