„Iss langsam, Junge!“

slow food youth

Ein Plakat der Iss-Langsam-Jugend (IL?) aus Deutschland. Die Iss-Langsam-Jugend ballt zum Gruß die Faust um eine Gabel. Früher gingen Revolutionen schnell, heute eben langsam. Langsam essen, sorgfältig kauen, nicht so hastig runterschlucken. Das ist das, was auch Asphalt Tiger in seiner Jugend am elterlichen Esstisch gelernt hat. Aber die heutige Jugend lernt viel schneller, langsamer zu essen. (Daher auch die ungeheuere Popularität des Veganismus: Salatköpfe sind leichter zu fangen als Kühe, da langsamer. Ausnahme: Baumblätter, im Herbst).

Rund um die Iss-Langsam-Jugend sind gerade eine ganze Menge weiterer revolutionärer Jugendbewegungen im Entstehen: Die Mund-zu-das-Herz-wird-kalt-Jugend zur revolutionären Überwindung des gedankenlosen Absentismus, die Pass-auf-wo-du-hintrittst-Jugend gegen Hundeumweltverschmutzung, die Sitz-grade-Jugend gegen kleinbürgerlich-anarchistischen Schlendrian und die Pass-auf-dass-du-nicht-in-den-Briefkasten-fällst-Jugend gegen bürokratische Humorlosigkeit. Asphalt Tiger denkt: „Eigentlich hätte es die alle auch schon in meiner Kindheit und Jugend geben können!“ Hat es aber nicht. Deswegen überlegt Asphalt Tiger, jetzt der Jugend die Revolutionen zu überlassen. „Aber macht bloß hinne!“

 

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