Knockout

knockout

„Aua, aua!“

Kinder von Alleine hält sich den Schädel.

Der Vorabend war lang und ging die ganze Nacht. Er kann sich gar nicht genau erinnern, was alles passiert ist. Und wo der Schädel jetzt genau her kommt. „Watt denn?“ Ob es an der Großzügigkeit des Wirts lag, der, gut gelaunt, gezieltes und nachhaltiges Stimmungsmanagement betrieben hatte? Oder an den weltbewegenden Themen, über die sich die Kumpelz die Köpfe heißgeredet haben? Oder an der ungeheuren Anstrengung, die es kostet, philosophische Systeme in kurzen, prägnanten Sentenzen zu verdichten?

Oder lag es an Rabat van Matreal, der schließlich der immer heftigeren und maßloseren Diskussion mit einigen knappen, gezielten Handbewegungen ein Ende gesetzt haben könnte? „Mörderfaust van Matreal“ wurde er genannt …

Von Alleine schlurft zum Badzimmerspiegel. Ein Blick genügt, um für letzteres zu sprechen: „Au Backe!“

Kinder von Alleine klimpert mit dem Eis im Kühlschrank, legt sich einen kalten Beutel aufs Gesicht und sich aufs Wohnzimmersofa und schaltet die Stereoanlage ein: Beethoven. Eroica.

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