Das unheimliche Schloss von Zepernick

Immer, wenn Asphalt Tiger mit der S-Bahn oder der richtigen Bahn Richtung Bernau da dran vorbei gefahren ist, konnte er nicht anders als mit offenem Mund an der Scheibe hängen und staunen. Boah!

Eines der beeindruckendsten Gebäude, das er je gesehen hat! So beeindruckend, dass es fast beängstigend ist. Heute ist Asphalt Tiger da direkt hin gegangen.

Er konnte nie glauben, dass das Gebäude wirklich real ist. Denn der großzügig geteerte Parkplatz davor steigert die Aura, erhöht die „einmalige Erscheinung einer Ferne, so nah sie sein mag“ (Walter Benjamin) des Baus in einem Maße, dass man sich schier nicht traut, da quer über den Parkplatz zu laufen.

Aber gerade deswegen! Tiger nimmt sich ein Herz und läuft quer da rüber. Aus der Nähe betrachtet, kommt ihm dann aber alles noch ferner vor.

Tapptapp, alles echt. Asphalt Tiger schüttelt den Kopf und will es nicht glauben. Er schaut verwundert seine Pranke an.

Auch sonst gibt sich Zepernick, südlich von Bernau, sehr geheimnisvoll. Eine Welt voller scharfer Kontraste, voller Gegensätze, voller mystischer Spannung. Blitze zucken, aber die Sonne scheint. Zepernick: Die Welt hält den Atem an!

Ja, so ist das: in Zepernick südlich Bernau.

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